BannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbild
Link verschicken   Druckansicht öffnen
 

Gemeinde Stauchitz

Vorschaubild

Bürgermeister Dirk Zschoke

Thomas-Müntzer-Platz 2
01594 Stauchitz OT Staucha

Telefax (035268) 872-9910
Telefon (035268) 872-0

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.stauchitz.de
Homepage: www.staucha.de

Sprechstunden des Bürgermeisters  

 

Bürgermeister Dirk Zschoke

dienstags 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr, nur mit Terminabsprache.

 

 

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung

nur mit vorheriger Terminvereinbarung

 

Dienstag:

08:00 Uhr bis 11:30 Uhr und 12:30 Uhr bis 18:00 Uhr

Donnerstag: 

08:00 Uhr bis 11:30 Uhr und 12:30 Uhr bis 16:00 Uhr

 

 


Aktuelle Meldungen

Aktuelle Informationen zur Grundsteuer

(22. 06. 2022)

Hier finden Sie Informationen zum Thema Grundsteuer.

Partnerschaft mit Niederalteich wiederbelebt

(22. 06. 2022)

Nachdem es in den letzten Jahren um unsere Partnerschaft mit der bayrischen Gemeinde etwas stillgeworden ist und die Corona-Pandemie solche Kontakte verhindert hatte, war Bürgermeister Dirk Zschoke Mitte Mai auf Einladung des ersten Bürgermeisters der Gemeinde Niederalteich zu einem Kurzbesuch in unserer Partnergemeinde. Anlass dafür war der Tag der Städtebauförderung in Niederbayern, der in diesem Jahr in Niederalteich stattfand. Im Vordergrund stand die Einweihung einer Baumaßnahme am Sportplatz der Gemeinde, welche zünftig-bayrisch mit Blaskapelle und Singen der bayrischen und deutschen Hymne zelebriert wurde. Bürgermeister Zschoke wurde sehr herzlich von den Niederalteichern begrüßt und aufgenommen.

Niederalteich ist eine Gemeinde mit etwas mehr als 2.000 Einwohnern im Landkreis Deggendorf, die nur aus einem Ortsteil besteht. Das Dorf war vom letzten Donauhochwasser 2013 stark betroffen, nach einem Dammbruch unweit der Gemeinde standen zwei Drittel des Ortes unter Wasser. Davon ist heute allerdings glücklicherweise nichts mehr zu sehen, mit viel Geld und viel Engagement wurden die Schäden beseitigt.

Unsere Partnergemeinde ist katholisch geprägt. Hier gibt es eines der ältesten Klöster Bayerns, die Abtei des hl. Mauritius, in der heute noch Mönche leben. Die Basilika, die Kirche des Klosters, ist vergleichbar groß wie der Dom zu Meißen und ist ein weithin sichtbares Zeichen des christlichen Glaubens. Der Kindergarten, die Grundschule und auch ein Gymnasium wird von der Kirche betrieben.

Die beiden Bürgermeister Albin Dietrich und Dirk Zschoke tauschten sich zur Situation und den Problemen und Plänen in Ihren Gemeinden aus und vereinbarten, die Partnerschaft wieder zu beleben. Zum Abschied bat der Niederalteicher Bürgermeister an die Einwohner von Stauchitz herzliche Grüße zu übermitteln. Die Feuerwehrkameraden aus Niederalteich lassen ebenso herzliche Grüße an die Feuerwehrkameraden in Stauchitz übermitteln.

Modernstes Glasfasernetz der Gemeinde Stauchitz in Betrieb genommen

(22. 06. 2022)

Am 17. Mai 2022 hat die Zukunft in Stauchitz begonnen, denn an diesem Tag haben wir in Gegenwart des Gemeinderates und vieler Baubeteiligten unser eigenes Glasfasernetz in Betrieb genommen. Seither kann jeder an unser Netz angeschlossene Einwohner einfach, schnell und sicher das Internet nutzen. Vorbei die Zeit, in der in einigen Ortsteilen die Onlineausgabe der Sächsischen Zeitung oder des Wochenkurier erst nach ein paar Minuten Warten zu lesen ist. Fernsehen kann man jetzt auch ohne Satellit oder Antennenanlage und die vielen neuen Anwendungen im Internet sind ab sofort auch in unserer Gemeinde zu nutzen. Und alles, was da in der Zukunft noch kommen mag, es ist für unsere Bürger sofort nutzbar, denn wir haben jetzt Glasfaser.

 

Dieses Bauvorhaben war ein Bauvorhaben der Superlative. Es ist das weitaus teuerste, längste und schwierigste Bauvorhaben der Gemeinde Stauchitz in den letzten drei Jahrzehnten.

 

Im Oktober 2016 fasste unser Gemeinderat den Beschluss zur Vergabe der Markterkundung zur Vorbereitung des gesamten Breitbandprojektes. Heute, fünfeinhalb Jahre später, wissen wir, dass wir damals nicht gewusst haben, auf was wir uns einlassen. Wir haben Jahre mit der Vorbereitung, der Planung, mit dem Stellen von Fördermittelanträgen zugebracht, nach der Änderung der Förderrichtlinien wurde wieder umgeplant und dann noch einmal umgeplant. Umgeplant haben wir eigentlich immer. Eine solche Baumaßnahme über mehr als fünf Jahre hatten wir noch nie hier in Stauchitz.

 

Bei diesem Vorhaben hat die Gemeinde Stauchitz auch das erste mal überhaupt eine europaweite Ausschreibung eines Bauvorhabens vorgenommen. Ich kann sagen, es war gruselig. Formulare, Formulare, Online-Plattformen, Breitbanddatenbank, Produktspezifikationen, unsere Mitarbeiter haben all das zum ersten Mal gemacht, und sie haben es großartig gemacht.

 

Auch von den Gesamtausgaben war unser Glasfaserprojekt das größte Bauvorhaben bisher in der Gemeinde Stauchitz. Knapp sieben Mio. Euro haben wir dafür ausgegeben.

 

Am Beeindruckendsten finde ich aber die schiere Menge der eingebauten Bestandteile des Glasfasernetzes. Wir haben das Glasfasernetz in alle 21 Ortsteile der Gemeinde Stauchitz gebracht. Dabei wurden insgesamt 49 km Tiefbauarbeiten durchgeführt. Es wurden 113 km Leerrohre verlegt und 194 km Glasfaserkabel eingeblasen. Das sind für unsere Verhältnisse wahrlich Superlative

 

Natürlich wäre das gesamte Projekt ohne die Förderung durch die Bundesrepublik Deutschland und die Co-Finanzierung durch den Freistaat Sachsen überhaupt nicht zu realisieren gewesen. Deshalb hier auch mein herzlicher Dank an den Bundestag und den Sächsischen Landtag, die diese Förderung erst möglich gemacht haben.

 

Zwei Möglichkeiten gibt es nach der Förderrichtlinie des Bundes, so ein Breitbandprojekt umzusetzen, das eine ist das Wirtschaftslichkeitslückenmodell, das andere das Betreibermodell. Beim Wirtschaftslichkeitslückenmodell wird ein großes Telekommunikationsunternehmen gesucht, das den Ausbau des Glasfasernetzes durchführt und dafür von der Gemeinde das für die fehlende Wirtschaftlichkeit erforderliche Geld mit Hilfe von Fördermitteln erhält. Das fertiggestellte Glasfasernetz gehört dann dem großen Telekommunikationsunternehmen und kann auch für zukünftige Erweiterungen und neue Anwendungen genutzt werden. Für Gemeinden, die dieses Modell anwenden, ist der Aufwand nicht sehr groß, da die Planung und Baudurchführung beim Telekommunikationsunternehmen liegen.

 

Wir haben den zweiten Weg gewählt, das sogenannte Betreibermodell. Was ist da anders? Das Betreibermodell läuft ohne eines der großen Telekommunikationsunternehmen. Die Gemeinde selbst wird Telekommunikationsunternehmen, baut das Glasfasernetz selbst und verpachtet dann den Betrieb des Netzes wiederrum an ein Unternehmen. Der ganze Aufwand für die Planung und Baudurchführung liegt dann auch bei der Gemeinde. Das war für unsere kleine Gemeinde grenzwertig. Im Landkreis Meißen gibt es außer uns nur eine Gemeinde, die sich auch die Mühen dieses Betreibermodells aufgebürdet hat, und zwar die Gemeinde Klipphausen. Aber es hat sich für uns gelohnt. Wir verfügen nun über ein Glasfasernetz in allen Ortsteilen der Gemeinde, das für zukünftige Anwendungen bereit ist. Denken wir nur an das 5 G Funknetz, das funktioniert eben nur mit Funkstationen, die an ein Glasfasernetz angeschlossen sind. Autonomes Fahren, Arztbesuche online – dafür sind wir nunmehr gewappnet.

 

Ein anderer Aspekt dieses Projektes soll auch nicht verschwiegen werden. Der Glasfaseranschluss eines Gebäudes verbraucht im Vergleich mit einem VDSL-Anschluss durch die Telekom sehr viel weniger Strom. Durch unser Breitband-Projekt ersparen wir zukünftig unserer Umwelt einen CO²-Ausstoß von 90 t pro Jahr im Gemeindegebiet.

 

Ich bedanke mich bei allen Beteiligten unseres Glasfaserprojektes. Bei den Planern von Dress & Sommer und I2KT für die professionelle Planung und Bauüberwachung, bei der Firma STG Braunsberg GmbH für die wirklich unkomplizierte Baudurchführung und die jederzeitige Übersicht über alle Details in dem riesigen Vorhaben, bei den Firmen Malerfachbetrieb Burkhardt GmbH aus Lommatzsch, Elektroanlagen Brüggemann in Stauchitz und Metallbau Guke GmbH in Seerhausen sowie bei den Mitarbeitern unserer Verwaltung für den ungewöhnlichen Einsatz in diesem für uns so ungewöhnlichen Projekt.

 

Alle Grundstückseigentümer, die einen Glasfaseranschluss im Haus haben, können diesen ab sofort nutzen. Dazu muss dieser Anschluss freigeschalten werden. Für die Freischaltung wenden Sie sich bitte an Herrn Harder von Harder – Consulting unter der Telefonnummer 0341/98 97 51 57.

 

Dirk Zschoke

Bürgermeister

Foto zur Meldung: Modernstes Glasfasernetz der Gemeinde Stauchitz in Betrieb genommen
Foto: Bund

Unser traditionelles Frühlingsfest

(22. 06. 2022)

Jedes Frühjahr beginnt bei uns im Tierhäuschen ein gemeinsames, großes Projekt für alle Kinder. Das diesjährige Thema hatten sich die Kinder schon lange gewünscht.

Unser Projekt „Ob Feuerwehr, Rettungswagen oder Polizei – wir Kinder sind mit dabei“ startete am 14.März.

Was macht die Polizei? Wie löscht die Feuerwehr einen Brand? Wie viel Wasser passt in den Tank der Feuerwehr? Warum halten alle Autos an, wenn sie das Martinshorn hören? Wie schnell ist der Rettungswagen. Fragen über Fragen brannten den Kindern unter den Nägeln. Tag für Tag wurde im Morgenkreis, beim Singen, beim Spiel und in der Angebotszeit das Projektthema aufgegriffen und gemeinsam viel Interessantes entdeckt. Nur einige Fragen konnten die Erzieherinnen einfach nicht beantworten. Zum Glück durften die Kinder unserer Einrichtung diese an echte Polizisten, Feuerwehrkräfte und Rettungssanitäter persönlich richten. Die Neugier war sehr groß, als die Polizei mit dem großen Polizeiauto in unseren Garten fuhr. Gleich drei Polizisten zeigten und erklärten den Kleinen, was sie alles wissen wollten. Zum Beispiel für wen die Handschellen am Gürtel sind, wofür die vielen Kegel benötigt werden und wie sich ein echter Funkspruch anhört.

Ein weiteres Highlight war der Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr in Stauchitz. Die Kameraden Fleck, Zambach und Zimmerling erklärten uns das Feuerwehrauto, danach durften alle Mutigen den Helm aufsetzen. Beim anschließenden Wasserspritzen konnten sich die zukünftigen Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen von morgen ausprobieren. Vielen Herzlichen Dank an das Polizeirevier Riesa und an die Freiwillige Feuerwehr Stauchitz. Sie haben unseren Kindern eine große Freude bereitet.

Und dann war es endlich wieder soweit! Unser Frühlingsfest durfte nach zweijähriger Pause wieder stattfinden. Der Kindergarten wurde herausgeputzt und geschmückt. Gemeinsam mit den Eltern, Großeltern, Geschwistern und vielen Gästen feierten wir bei besten Wetter am 13.Mai den eigentlichen Projektabschluss. Die Feuerwehr Seerhausen stellte uns eine große Feuerwehr- Hüpfburg zur Verfügung, ebenso bereicherte ein Löschfahrzeug unser Fest. Die Johanniter kamen mit einem echten Rettungsauto vorbei, welche alle Besucher des Frühlingsfestes inspizieren konnten. Für die Kinder stand ebenso ein kleines Karussell und eine Schminkstation auf dem Programm. Damit dieser Tag für die Ewigkeit festgehalten wurde, wartete eine Fotobox auf unsere kleinen und großen Gäste. Der Erlös aus der Tombola und dem Verkauf verschiedenster Köstlichkeiten wird den Kindern zum Kindertag und weiteren besonderen Anlässen in der nächsten Zeit zu Gute kommen.

Zahlreiche Sponsoren beteiligten sich daran, dass unser Frühlingsfest ein voller Erfolg wurde. Wir bedanken uns für die leckeren Bratwürste bei der Sozialküche Lommatzsch, bei Edeka Richter für die zahlreichen Getränke, bei Herrn Schmidt für den Verleih vom Pavillon und den Biertischgarnituren, bei den Meistergrillern und Herrn Seidel, Herrn Schmidt und Frau Kelm, sowie bei der tatkräftigen Unterstützung von Frau Obst. Dankeschön für die finanzielle Unterstützung von Herrn Wolfgang Glasel, Herrn David Reichel, Familie Lau und Frau Piechotta. Natürlich bedanken wir uns auch bei allen, die an der Vorbereitung und Ausstattung des Festes beteiligt waren.

Da sich unsere Helden der Zukunft so brennend für dieses Thema interessieren, verlängern wir unser Projekt noch um einige Wochen. Mal schauen, was es noch Tolles zu erleben gibt.

 

Freud und Leid liegen aber auch im Kindergarten nah beieinander. Mit einem tränenden Auge haben wir während unserer großen Fete Frau Stockmann in ihren verdienten Ruhestand verabschiedet. Wir bedanken uns für ihre unfassbar große Leistung für unsere Kindertagesstätte. Viele Kinder hat sie im Kindergarten aufgenommen, beim Groß werden begleitet, in die Schule entlassen und sogar einige mit ihren eigenen Kindern Jahre später wieder in der Kita willkommen geheißen. Frau Stockmann hat sehr viele Höhepunkte erlebt und mitgestaltet, jedoch auch einige Kämpfe durchlebt. Sie hat stets an das Wohl der Kinder gedacht und hatte auch so manch schlaflose Nacht.

Wir wünschen Dir für deine Rente alles Gute!

 

Ihre Nachfolgerin ist bereits seit acht Jahren Teil des Teams. Frau Leuschke kam für die Übernahme vorzeitig aus der Elternzeit zurück. Mit einem berufsbegleitenden Studium in Sozialpädagogik hatte sie sich vorausblickend für die Nachfolge qualifiziert. Ab sofort tritt sie in die Fußstapfen von Frau Stockmann.

 

Viele Grüße vom Team der Kindertagesstätte „Zum Tierhäuschen“ aus Stauchitz


Veranstaltungen

18.12.​2022
Lichterfahrt
Lichterfahrt
Anfrage zur Teilnahme mit eigenen Fahrzeug: ... [mehr]
 
 
Glasfasernetz
Veranstaltungen